Geschichte der cantica nova holzkirchen

Die Cantica Nova hat ihre Wurzeln in der Chorgemeinschaft Wolfratshausen. Unter diesem Vorzeichen debutierte sie im Dezember 1999 unter der Leitung von Erich Rupprecht mit Händels Messias in der katholischen Kirche St. Josef in Holzkirchen. Im darauffolgenden Februar wurden Ausschnitte von Vivaldis Gloria aufgeführt. Ostern 2000 reiste der Chor nach Dublin und sang in der St. Patricks Cathedral zwei Motetten von Bruckner umd gemeinsam mit einem Chor aus Dublin das Stabat Mater von Gioacchino Rossini.

Zukunft
 

Am 27. Juni 2000 wurden in einer konstituierenden Generalversammlung die Ziele des Chores neu definiert und die heutige Cantica Nova gegründet. Noch im Dezember 2000 wurde der Verein als "e. V." eingetragen. Als neue Chorleiterin konnte Katrin Wende-Ehmer gewonnen werden. Unter ihrer Leitung wurde das Weihnachtskonzert 2000 vorbereitet und in der Segenskirche Holzkirchen erfolgreich zur Aufführung gebracht.

Das Sommerkonzert 2001 (Missa in A und die Kantate 129 von J. S. Bach und Hör mein Bitten von F. Mendelssohn Bartholdy), das Weihnachtskonzert 2001 (Bach: Weihnachtsoratorium) sowie das Sommerkonzert 2002 (Orff: Carmina Burana, aufgeführt gemeinsam mit dem Münchner Frauenchor und dem Männerchor Dorfen) waren ein voller Erfolg. Das Publikum war begeistert, die Presseberichte waren durchweg positiv und überzeugend. Zu Weihnachten 2002 gab der Chor sein erstes a-cappella Konzert, in dem neben altbekannten Werken auch moderne Literatur von Javier Busto und Pawel Lukaszewski zu hören waren.

Im 2003 kam mit der Johannespassion von Johann Sebastian Bach im April ein weiteres anspruchsvolles oratorisches Werk zur Aufführung, und der Chor begann auch wieder häufiger außerhalb von Holzkirchen aufzutreten. So wurde im Herbst das Konzert „Lux aeterna“ mit Werken von Viktor Hug, Heinrich Kaminski, Hugo Distler, Rudolf Mauersberger und Johann Ludwig Bach auch in Feldkirchen-Westerham und Seeshaupt aufgeführt, und zu Weihnachten gestaltete der Chor ein Konzert im Rahmen der 1000 Jahrfeier von Otterfing mit.

Im Mai 2004 reiste der Chor nach Endingen im Kaiserstuhl, das Sommerkonzert „An hellen Tagen“ wurde im darauf folgenden Juli in Holzkirchen und Bad Tölz aufgeführt, und im Dezember brachte der Chor im Rahmen der 1200 Jahrfeier von Hartpenning den „Messias“ von Georg Friedrich Händel zur Aufführung.

Besonders aktiv war der Chor im Jahr 2005, wo er sein fünfjähriges Bestehen feierte. Im Jubiläumskonzert brachte er unter anderem die Bachmotette „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“ sowie das „Gloria“ von John Rutter. Im Herbst folgte ein a-capella Benefizkonzert in der Münchner Musikhochschule. Im November führte der Chor Mozarts „Requiem“ in St. Josef auf und nahm am bayrischen Chorwettbewerb teil. Den Jahresabschluss bildeten im Dezember Konzerte mit weihnachtlicher Chormusik in St. Michael in Seeshaupt und im Holzkirchner Oberbräusaal.

Das Sommerkonzert 2006 spannte am 28. Mai unter dem Titel „Loud sing cuckoo“ den Bogen von alten Madrigalen des 16. und 17. Jahrhunderts bis hin zu modernen Chorkompositionen und Jazz. Es wurde vom Residenz-Swingtett unter der Leitung von Peter Wittrich mitgestaltet. Im Herbst 2006 wandten wir uns mit der c-Moll-Messe von Wolfgang Amadeus Mozart wieder der klassischen Literatur zu, und das Jahr wurde mit zwei weihnachtlichen Konzerten in Holzkirchen und Bad Aibling beschlossen.

Im Frühjahr 2007 brachten wir mit der Matthäuspassion von J. S. Bach ein weiteres großes oratorisches Werk zur Aufführung.

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