Renate Kaschmieder

... begann ihre Gesangsausbildung am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium und entwickelte sich schon während des Studiums zu einer gefragten Sängerin im Oratorienfach.
Mit dem Konzertexamen und als erste Preisträgerin des Nürnberger Dr.-Drexel- Wettbewerbs schloss sie ihr Studium ab. Sie spannt den Bogen ihres Repertoires von der Alten Musik bis zur Moderne des 21. Jahrhunderts. Mit verschiedenen Instrumentalsolisten gestaltet sie äußerst reizvolle Liedprogramme quer durch die Jahrhunderte.

Ihr Operndebüt gab sie 1989 als dritte Dame in der Zauberflöte bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen. Für diese Rolle erhielt sie 1989 und 2000 mit ihren Kolleginnen den Ensemblepreis. Es folgten Auftritte als Orlofsky, Maddalena, Fenena, Mercedes u.a. in Schwerin, Eutin, Passau und Würzburg. Sie arbeitete mit den Dirigenten Hilary Griffiths (Hamburger Symphoniker), Peter Falk (Rundfunkorchester des SWF), Vladimir Valek (Rundfunk-Sinfonieorchester Prag), Roderich Kreile (Dresdner Kreuzchor) u. a. zusammen.

Das besondere Timbre ihrer Stimme, gepaart mit starker Ausdruckskraft, ließen sie bald über Bayerns Grenzen hinaus große Aufgaben im Oratorienfach übernehmen. So hat sie 2001 mit großem Erfolg Verdis Requiem in Belgien gesungen. Im Berner Münster gestaltete sie eindringliche Aufführungen von Bachs Johannes-passion mit der Camerata Bern und dem Weihnachtsoratorium mit dem Collegium Musicum Luzern. Sie wurde im Dezember 2005 zu einer Aufführung der h-moll Messe nach Tokio eingeladen, im Winter 2006/07 folgt eine Tournee durch Belgien und die Niederlande mit Beethovens 9. Symphonie (Orkest der Lage Landen, Ltg. Walter Proost).

Zahlreiche Konzertmitschnitte der Künstlerin wurden auf CD und vom Bayerischen Rundfunk dokumentiert.

Webadresse: www.renatekaschmieder.de