Stephanie Hampl
Ihre musikalische Grundausbildung erhielt die 1980 in München
geborene Mezzosopranistin an der Städtischen Sing- und Musikschule
München, wo auch ihre sängerische Begabung frühzeitig
entdeckt und durch ein Stipendium gefördert wurde.
Seit 1998 erhielt sie Gesangsunterricht bei Tanja d`Althann und
war zwei Jahre lang Mitglied der Bayerischen Singakademie, einer
Förderinstitution des Bayerischen Staatsministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Kunst für den vokalen Nachwuchs.
Im Oktober 2000 begann sie ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule
Augsburg bei Fenna Kuegel-Seifried. Sie war dort Mitglied der Oratorienklasse
von James Taylor und der Liedklasse von Edith Wiens.
Im Sommer 2003 debütierte sie im Rahmen einer Opernproduktion
der Musikhochschule erfolgreich als Dorabella in Mozarts Oper „Così
fan tutte“. Im Jahr 2004 war sie als dritte Dame in der Oper
„Die Zauberflöte“ von Mozart zu hören.
Ab dem Wintersemester 2005 setzt die Mezzosopranistin ihre Gesangsausbildung
an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna
Kuegel-Seifried in der Meisterklasse Oper und der Fortbildungsklasse
Konzertgesang fort. Sie wurde in die Studienrichtung Musiktheater
der Bayerischen Theaterakademie August Everding aufgenommen und
wird im Februar 2006 die Partie des Ramiro in der Mozart Oper „La
finta giardiniera“ übernehmen.
Als Solistin tritt Stephanie Hampl regelmäßig in Kantaten,
Messen und Oratorien auf
(u. a. Petite Messe Solenelle von Rossini, Weihnachtsoratorium von
Bach, Messias von Händel).
Sie wirkte weiterhin bei Opernproduktionen wie „Der Schimmelreiter“
von Wilfried Hiller und "Ulysses" von Reinhard Keiser
mit. Im Teamtheater München war sie 2001 bis 2003 im Opernensemble
engagiert. Die Sängerin ist Mitglied und Solistin im Kammerchor
Stuttgart unter der Leitung von Frieder Bernius.
Meisterkurse besuchte sie bei Rudolph Piernay, Margaret Baker-Genovesi,
Claudia Eder, Mechthild Georg, Brigitte Fassbaender, Ingeborg Danz
und Rudolf Jansen.
Im Rahmen der Festveranstaltungen 2003 zum Jubiläum „100
Jahre akademische Bildung von Frauen in Bayern“ übernahm
sie u. a. in der Münchner Residenz die Gesangspartie der Auftragskomposition.
Beim Europäischen Musikfest Stuttgart 2004 präsentierte
sich die Mezzosopranistin in Konzerten mit Mendelssohns Oratorium
„Elias“ unter der Leitung von Helmuth Rilling.
Beim Europäischen Musikfest Stuttgart 2005 war sie als Solistin
in der h-moll Messe von J. S. Bach zu hören. Im Anschluss an
das Festival nahm die Sängerin an einer Tournee teil, die sie
mit der h-moll Messe unter der Leitung von Helmuth Rilling nach
Leipzig (Thomaskirche), Berlin und Essen (Philharmonie) führte.
An der Kammeroper Schloss Rheinsberg übernahm Stephanie Hampl
im Sommer 2005 die Rolle des Antippo in der Oper „Der geduldige
Sokrates“ von G. P. Telemann unter der Regie von Eike Gramss
und der musikalischen Leitung von Wolfgang Katschner. Für diese
Opernpartie wurde sie mit dem Förderpreis der Stiftung Vera
und Volker Doppelfeld ausgezeichnet.
Im Sommer 2005 hat sie unter der Leitung von Frieder Bernius die
Schauspielmusik „Ein Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn
Bartholdy in Österreich zur Aufführung gebracht.
Die Sängerin ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes
2005.
|